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24.2.2010 von Harald Kern.
Ein Artikel in der FAZ, schon vom 30.11.2009, aber sicher immer noch aktuell:
“Viele Finanzämter sehen sich nicht mehr in der Lage, das Steuerrecht anzuwenden. In Niedersachsen forderte ein Finanzamt Steuerpflichtige auf, Einspruch gegen die eigenen Bescheide einzulegen und ihre Steuerlast selbst auszurechnen. Auch in Nordrhein-Westfalen zeigt sich die Finanzverwaltung überfordert: Dort lässt man die Erklärungen einfach liegen.”
Auch unsere Erfahrung ist, zumindest öfter als uns lieb ist, dass wir dem Finanzamt Hilfestellung bei der Anwendung und der Umsetzung des Steuerrechts geben müssen, und dass die Beamten ohne die Hilfe und die Vorarbeiten des Steuerberaters schlichtweg “absaufen” würden. Leider ist das den Beamten nicht immer bewusst, so dass wir zusätzlich noch mit Hindernissen und manchmal auch als Schikane empfundenen Anforderungen seitens der Finanzämter zu kämpfen haben. Zum Glück ist das trotzdem eher die Ausnahme.
Zum gesamten interessanten Artikel der FAZ zum Thema “Überforderung der Finanzämter“.
Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de
Geschrieben in Wirtschaftspolitik, Bürokratie | 1 Kommentar »
22.2.2010 von Harald Kern.
Eigentlich kaum vorstellbar, das ist ja wie ein Virus oder eine bakterielle Infektion, und wahrscheinlich ist es auch so was ähnliches. Der Bund der Steuerzahler hat ermittelt, dass sich in 2010 die Schulden des Staates um 4.481 Euro pro Sekunde vermehren.
Die Schulden des Bundes, der Länder und der Gemeinden wachsen und wachsen. Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler beweist dies eindrucksvoll. Die Staatsschulden werden am Ende des Jahres 2010 die Höhe von knapp 1.800 Milliarden Euro erreicht haben. Zur Veranschaulichung dieser Zahl kann folgendes Beispiel dienen: Würden ab sofort keine Schulden mehr aufgenommen und würde die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen, so würde dieser Prozess rund 138 Jahre lang andauern müssen, um den Schuldenberg vollständig abzutragen. Am höchsten ist der Bund verschuldet; auf ihn entfallen 62 Prozent der Staatsschulden. Danach folgen die Länder mit 32 Prozent und die Schulden der Gemeinden schlagen mit 6 Prozent zu Buche.
Weitere Details gibt es hier auf der Webseite des Bundes der Steuerzahler. Wer immer noch behauptet, der Staat habe kein Geld, oder der Staat habe ein Einnahmenproblem, der will entweder die Realität nicht zur Kenntnis nehmen, oder er sagt schlicht die Unwahrheit. Fakt ist, der Staat gibt seit -vielen- Jahren mehr Geld aus, als er und die Bürger sich leisten können. Jeder Unternehmer und jede Familie wäre schon längst Pleite bei so einer Vorgehensweise. Wir nehmen es dagegen hin, die Pleite auf unsere Kinder zu verschieben bzw. ihnen die Schulden zu hinterlassen.
Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de
Geschrieben in Unternehmerpraxis, Wirtschaftspolitik | Keine Kommentare »
1.2.2010 von Harald Kern.
Warum Lachen ansteckend ist, so ist ein interessanter Artikel bei www.imgiff.com überschrieben. Es geht um die Wirkung der sogenanten “Spiegelneuronen”, die vereinfacht gesagt bewirken, dass man sich in andere Menschen hineinversetzen kann, und so von den Erfahrungen und Empfindungen anderer Menschen profitieren, oder auch bei deren Erfahrungen mitleiden kann.
Praktisch heisst das auch, dass es nicht egal ist, mit wem man sich den ganzen Tag beschäftigt, es wird in jedem Fall abfärben. Also geben Sie, was Sie Positives zu geben haben, und nehmen Sie von den anderen, was die zu geben haben.
Im Artikel heisst es:
Ich finde, da kann man immer mal wieder drüber nachdenken.
Zum Artikel bei “Spiegelneuronen: Warum Lachen ansteckend ist” www.imgriff.com.
Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de
Geschrieben in Unternehmerpraxis, Selbstorganisation | Keine Kommentare »