Finanzielle Vorteile bei erneuerbaren Energien

Im Hinblick auf die Umwelt ist es sicher vernünftig, auf erneuerbare Energien zu setzen. Ob sich die Nutzung erneuerbarer Energien aber auch wirtschaftlich rechnet, hängt neben der sicheren Vergütung nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)“ vor allem ab von

  • den Investitionskosten
  • den laufenden Kosten der Anlage
  • der Menge des produzierten Stroms
  • der Entwicklung der Kosten für fossile Brennstoffe
  • und der tatsächlichen Laufzeit der Anlage.

Wenn Sie die bundesweite Förderung in Form von zinsgünstigen Krediten und regionalen Zuschüssen nutzen, erscheinen solche Investitionen durchaus auch wirtschaftlich sinnvoll.

Informationen zu zinsgünstigen Krediten gibt es bei der KfW-Förderbank.

Umfassende Entscheidungshilfen biete eine sehr informative Webseite des Bundesumweltministeriums www.erneuerbare-energien.de .

Wichtig ist ausserdem die Einschaltung eines kompetenten Fachhandwerkers vor Ort. Bei Photovoltaikanlagen sind Elektrohandwerker die richtigen Ansprechpartner. Bei Solarheizungen, Blockheizkraftwerken (Kraft-Wärme-Kopplung), Wärmepumpen und Holzpelletskessel sprechen Sie am besten mit einem örtlichen Heizungsinstallateur.

Steuern:

Das Betreiben einer Anlage zur Stromgewinnung ist kein Steuersparmodell. Sie profitieren allerdings von den normalen Steuerregeln, die bei allen Investitionen gelten:

Sie können die Anschaffungskosten einer Anlage steuerlich auf die voraussichtliche Laufzeit verteilt abschreiben. Spezielle Sonderabschreibungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien bestehen nicht.
Durch die Abschreibung und ggf. weitere laufende Kosten wird ggf. zunächst ein steuerlicher Verlust entstehen, der steuermindernd mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden kann.

Durch die Abschreibung bleibt ein Teil der zufließenden Vergütungen steuerfrei.

Sie können sich die Umsatzsteuer aus der Anschaffung der Anlage vom Finanzamt erstatten lassen. Dies setzt voraus, dass Sie sich nicht als umsatzsteuerlicher sog. Kleinunternehmer behandeln lassen und die laufende Vergütung der Umsatzsteuer unterwerfen. Das ist jedoch unproblematisch, da die Umsatzsteuer zusätzlich zur Vergütung gezahlt wird. Allerdings müssen Sie diese Umsatzsteuer wieder an das Finanzamt abführen, sie verbleibt nicht bei Ihnen. Die erstattete Umsatzsteuer aus der Anschaffung dürfen Sie dagegen behalten.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Warum jammern die Deutschen so viel ?

Warum jammern die Deutschen so viel ? Diese Frage stellt der Psychologe Roland Kopp-Wichman in seinem lesenswerten Weblog „Vorsicht:Persönlichkeitsentwicklung !“. Die Antworten sind interessant und nachdenkenswert !

Er führt sechs mögliche Erklärungen an:

1. Wer jammert, braucht nicht zu handeln.

2. Wer jammert, will nicht akzeptieren, daß alles seinen Preis hast.

3. Wer jammert, kann sich als Opfer fühlen.

4. Wer jammert, erspart sich das Fühlen.

5. Wer jammert, kann als kritisch gelten.

6. Wer lange jammert, hat etwas Leidvolles nicht verarbeitet.

Interessante Erläuterungen und weitere Details zu den Thesen gibt es hier im kompletten Artikel „Warum jammern die Deutschen so viel ?“.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Steuerzahlergedenktag 08.07.2008

Zum heutigen Steuerzahlergedenktag präsentierte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, die Gedenktag-Mobile in Berlin. Pünktlich um 7.57 Uhr starteten diese zu ihrer Tour, die führt unter anderem an den Parteizentralen, dem Bundestag, dem Kanzleramt und dem Bundesrat vorbei.Ab heute, 7.57 Uhr, arbeitet der deutsche Steuerzahler rein rechnerisch wieder für das eigene Portemonnaie. Das sei deutlich zu spät, betonte Karl Heinz Däke in seinem Statement: „Insbesondere für Arbeitnehmer ist die Steuer- und Abgabenbelastung in Deutschland nach wie vor zu hoch. Mit jeder Gehaltsabrechnung spüren Arbeitnehmer die volle Wucht der Steuer- und Abgabenlast. Deshalb muss es auch für sie zu einer spürbaren Senkung der Einkommensteuerbelastung kommen.„ Wichtig sei es, einen durchgängig linear-progressiven Tarif zu schaffen. Dieser müsse zudem der Einkommensentwicklung angepasst, also auf Räder gestellt werden.

Weitere Infos auf der Webseite des Bundes der Steuerzahler.

Wie sich der Termin ermittelt und wie sich das Datum und die zugrundeliegende Steuer- und Abgabenquote in den letzten Jahren verändert hat, steht in der Pressemitteilung des Bundes der Steuerzahler. Hier sieht man übrigens auch die Schuldenuhr, auf der die minütliche Steigerung der Staatsverschuldung angezeigt wird.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

GmbH-Reform und Mini-GmbH verabschiedet

Interessante Infos zur Reform des GmbH-Rechts, zur Mini-GmbH, die „Unternehmergesellschaft“ heißt, gibt es in einem Artikel auf www.akademie.de. Das neue Gesetz ist vom Bundestag am 26.06.2008 verabschiedet, muß allerdings noch durch den Bundesrat. Hier werden aber keine größeren Änderungen mehr erwartet.

Den gesamten Gesetzestext, für Leute, die es ganz genau wissen wollen (Steuerberater oder so :-)….) gibt es hier beim Bundesministerium der Justiz.

Der gesamte, lesenswerte und informative Artikel bei www.akademie.de …. . Hier ist zu lesen, was sich ändert, welche neuen Regelungen es für die Mini-GmbH gibt, was dafür und dagegen spricht. Das Ganze soll ab dem 1.11.2008 in Kraft treten.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Risiken und Nebenwirkungen bei der Besteuerung

Ein lesenswerter Artikel des Manager-Magazins befasst sich mit den im Besteuerungsverfahren bestehenden Risiken und Unsicherheiten.

Zitat:

Die Finanzbehörden haben sich zum größten Risikofaktor für Anleger hierzulande entwickelt. Unverständliche Vorschriften, willkürliche Regelauslegungen und ein erratischer Gesetzgeber machen immer mehr Investments zum Vabanquespiel.

Im Artikel werden einige interessante und durchaus nicht untypische Beispiele für die bestehende Situation genannt.

Hinzuweisen ist insbesondere auf die zutreffende Darstellung der rechtlichen Bindung von Auskünften und Absprachen mit dem Finanzamt. Tatsächlich ist das Finanzamt, entgegen der landläufigen Meinung und der häufigen Darstellung in den Medien nur unter ganz bestimmten Bedingungen an Auskünfte gebunden.

Um die bestehenden Risiken zu bewerten in aller Regel der Gang zum Steuerberater unvermeidlich. Dieser kann zumindest helfen, die Risiken zu bewerten und Auswege aufzeigen. Im Einzelfall kann er auch eine rechtlich verbindliche Aussage des Finanzamts erreichen.

Zum kompletten Artikel „Tatort Finanzamt“ auf der Webseite des Manager-Magazins …

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Häufig gestellte Fragen zur Steuer

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Steuer findet man auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen. Beginnend bei der Abgeltungssteuer über Einkommensteuer und Rentenbesteuerung bis zur Umsatzsteuer findet man hier nützliche und hilfreiche Informationen.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Erbschaftsteuerreform auf Herbst verschoben !

Aktuelle Meldung von heute bei Haufe online: Die Reform der Erbschaftsteuer ist erneut auf Herbst verschoben worden. Vor der Sommerpause gibt es also keine Änderungen mehr. Damit besteht nochmal eine zeitliche Frist, die man, sofern das sinnvoll ist, noch zur Übertragung von Vermögen, insbesondere von Grundstücken, auf der Basis der alten Rechtslage nutzen kann.

Details zur Meldung hier bei Haufe online.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Die geplante „Mini-GmbH“

Informationen zur geplanten „Mini-GmbH“ gibt ein lesenswerter Artikel des Weblogs „Selbständig im Netz„.

Diese neue Rechtsform deckt einen Teil der Bedürfnisse ab, die bisher manchen Existenzgründer zur Gründung einer „Limited“ veranlasst haben. Daß wir keine Freunde der „Limited“ sind, haben wir schon in früheren Artikeln in diesem Blog dargelegt.

Vermutlich hat die relativ aggressive Werbung einiger Vertreiber von Gründungsdienstleistungen für Limiteds und die entsprechenden Medienberichte trotz der bestehenden Bedenken zu einer verstärkten Nachfrage nach dieser Rechtsform geführt.

Zum Artikel „Die Mini-GmbH kommt“ ….

Zu unseren früheren Beiträgen zu Thema „Limited:

Ist die englische Limited eine Alternative zur GmbH ?

Ist die Limited eine empfehlenswerte Rechtsform ?

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Sind Sie lösungs- oder problemorientiert ?

Interessanter Artikel auf dem auch sonst sehr empfehlenswerten Portal „Zeit zu Leben„. Es geht darum, wie unterschiedlich und mit welch unterschiedlichen Resultaten Menschen mit den Problemen des beruflichen und privaten Lebens umgehen. Der Autor stellt fest, daß der lösungsorientierte Ansatz eher weiterführt, was nicht überrascht.

Weiteres im Artikel …..

Übrigens, auch Steuerberater neigen erfahrungsgemäß zu einem eher problemorientierten Denkansatz, der für den Unternehmer als Mandanten oft mehr verhindert als ermöglicht. Der Steuerberater ist da eher „Verhinderungsberater“ als aktiver Förderer unternehmerischen Handelns.

Unser Leitsatz ist deshalb schon seit langem: „Effizient- Kreativ-Lösungsorientiert„. Man kann es nämlich auch anders machen !

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de

Formulare und Vordrucke zum Download

So ziemlich alle Vordrucke, die im steuerlichen Verfahren notwendig sind, kann man auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen downloaden. Beginnend bei der Einkommensteuer über betriebliche Steuererklärungen wie Gewerbesteuer oder Körperschaftsteuer bis zur Abtretungsanzeige findet man hier alle notwendigen Formulare.

Harald Kern, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Aschaffenburg, www.kern-hess.de